Warum Holiday hard ?

 

 

Alkohol und Rythmusstörungen: Das "Holiday Heart"-Syndrom

 

"Im angelsächsischen Sprachbereich wurde für das Auftreten von supraventrikulären Tachykardien bei Personen ohne zugrundeliegende Herzerkrankung nach Alkoholgenuß der Begriff "Holiday Heart"-Syndrom geprägt. Die Herleitung des Begriffs ergibt sich aus dem gehäuften Auftreten der Rhythmusstörungen nach Feiertagen und Wochenenden mit entsprechender Gelegenheit zum Trinken. Betroffen sind keinesfalls nur Alkoholiker oder Gewohnheitstrinker, sondern auch Personen, die alkoholische Getränke nur in Maßen und bei besonderen Anlässen zu sich nehmen.

 

Vorkommen: Im Gegensatz zum chronischen Vorhofflimmern ist über die Inzidenz des Holiday-Heart-Syndroms wenig bekannt. In den Notfallaufnahmen amerikanischer Krankenhäuser im Großstadtmilieu wird die Diagnose des Holiday-Heart-Syndroms etwa alle zwei Monate gestellt, während skandinavische Kliniken über ein wesentlich höheres Aufkommen von bis zu zehn Patienten im Monat berichten. Der Unterschied erklärt sich am ehesten aus den unterschiedlichen Trinkgewohnheiten, so daß sich aus dem hohen Pro-Kopf-Konsum von Alkohol in Deutschland von zwölf Litern pro Jahr auf ein relativ hohes Vorkommen des Holiday Heart Syndroms schließen läßt."

 

Quelle : BNK Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e.V., Herz 21 (1996) Heft 4, V. Menz, W. Grimm, J. Hoffmann, B. Maisch:Marburg

 

Der Name hat seinen Ursprung also im "Holiday Heart"-Syndrom. 

Anstelle von "Heart" steht nun "hard" im Sinne von "harter Musik".

 

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